Rund 1,8 Milliarden Menschen weltweit haben in ihrem Zuhause keinen eigenen Wasseranschluss. Das Wasser muss teilweise über weite Strecken nach Hause getragen werden. Im überwiegenden Teil der Fälle machen diese Arbeit Frauen und Mädchen.
Das Thema Wasser und Geschlechtergerechtigkeit betrifft aber nicht nur den Globalen Süden, sondern auch uns in Mitteleuropa. Zwar sind unsere Probleme nicht mit denen in Schwellen- und Entwicklungsländern zu vergleichen – wir haben (noch) Wasser en masse und jederzeit reinstes Wasser aus dem Hahn. Doch auch in unserer Wasserwirtschaft gibt es Ungerechtigkeiten. Und die haben ihren Ursprung meistens in gesellschaftlich tradierten, veralteten Rollenbildern.
Im Sommer 2023 hat die Bayerische Staatsregierung den „Runden Tisch Wasser“ ins Leben gerufen. Auch wir vom Wasser-Info-Team Bayern e.V. waren als Teilnehmer im Arbeitsbereich 4 dabei, dem Bereich „Kommunikation…
Herr Rappl ist Hauptgeschäftsführer des VBEW, des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V., und er ist wirklich ein ziemlich cooler Typ. Er hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert, ist humorvoll und redegewandt und er war viele Jahre in der Unternehmenskommunikation und noch mehr Jahre in der Energie- und Wasserwirtschaft unterwegs. Das merkt man auch sofort: Wenn er spricht, hört man einfach gern zu. Er ist unterhaltsam und ein Profi auf seinen Fachgebieten – das sind Verbandsmanagement, Kommunikation, Wasser- und Energiewirtschaft.
Liebe Leserinnen und Leser, heute wird es wieder politisch auf dem Wasser-Info-Blog. Aber keine Angst – wir bleiben unseren altbekannten Grundsätzen treu und tun unser Bestes, um das Thema, um…
Die Landesgruppe Bayern des VKU, Verband der kommunalen Unternehmen, hat in den vergangenen 4 Jahren am ARSINOE-Projekt mitgewirkt. ARSINOE ist ein EU-finanziertes Projekt, das Regionen in Europa widerstandsfähiger gegenüber den…
Haben Sie schon einmal etwas von der NIS-2-Richtlinie gehört? Nein? Das ist vollkommen verständlich, weil es hier um eine spezielle EU-Richtlinie geht. Und wer setzt sich schon freizeitmäßig mit EU-Recht…
Für einen großen Teil der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern stehen aktuell die Erntearbeiten vor dem Hoftor, und wenn die abgeschlossen sind, bleibt oft der „nackerte Boden“ auf den Feldern zurück. Das ist natürlich nicht optimal für den Boden und den Landschaftswasserhaushalt und bedarf, gerade in Zeiten von Klimawandel und stark veränderten Niederschlägen mit Starkregenereignissen und längeren Trockenperioden, neuer innovativer Lösungen. Also hab ich mich kürzlich mit zwei Agrarprofis, nämlich mit Maria Stemmer, Referentin für Umweltfragen im Bayerischen Bauernverband, und Simon Wiblishauser, Berater des Bioland Erzeugerrings Bayern e.V. und Betriebsbegleiter im HumusKlimaNetz getroffen, um mit ihnen über Wasser- und Bodenschutz in der Landwirtschaft durch Zwischenfruchtkultivierung und Untersaaten zu sprechen.
Die Juragruppe, der kommunale Zweckverband zur Wasserversorgung des Gebiets von Pegnitz bis Hollfeld im oberfränkischen Landkreis Bayreuth, ist einer von Bayerns Vorzeige-Versorgern. Ein Vorzeige-Versorger? Ja – und das kann man…
Dieses ganze Drainagenetz sollte man unbedingt kartieren.“
„Das stelle ich mir als Mammutaufgabe vor…“
Gunnar: „Ja, das wäre eine Mammutaufgabe. Aber eine sehr wichtige, weil sich daraus auch die Frage nach einem Entwässerungsentgelt stellt. Wenn das abgeleitete Wasser etwas kosten würde, hätte jeder Landwirt und auch das Bauwesen ein Interesse daran, dass das Wasser in der Landschaft bleibt.“
Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag des Wassers“ auf. Dieser Tag soll dazu dienen, in der breiten Öffentlichkeit ein (noch besseres) Bewusstsein für das Lebenselixier Wasser zu…